Fritz Bauer Institut

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Veranstaltungen Februar 2019

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Präsentation des Editionsprojekts:
Fritz Bauer: Kleine Schriften

Mittwoch, 06. Februar 2019, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main,
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1,
IG Farben-Haus, Raum 311
Mit Dr. Lena Foljanty, Dr. David Johst, Prof. Dr. Raphael Gross, Prof. Dr. Sybille Steinbacher und mit O-Tönen Fritz Bauers.

Mehr als vier Jahre arbeiteten Dr. Lena Foljanty und Dr. David Johst im Auftrag des Fritz Bauer Instituts an der Edition der sogenannten Kleinen Schriften Fritz Bauers. Die Juristin und der Historiker haben in weit verstreut liegenden Tageszeitungen, Zeitschriften und Fachjournalen nach Aufsätzen und Beiträgen Bauers recherchiert. Die nun auf circa 1.800 Seiten zusammengestellten Schriften enthalten auch Transkriptionen von Radiosendungen. Sie ermöglichen Forschern und am Wirken Fritz Bauers Interessierten einen umfassenden Einblick in sein Œuvre. Die Veranstaltung informiert über die Recherchearbeit und über Funde, überraschende Erkenntnisse, ungelöste Fragen und die Herangehensweise von Herausgebern und Auftraggebern.

Dr. Lena Foljanty
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Forschungsbereichsleiterin am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main.
Prof. Dr. Raphael Gross ist Präsident des Deutschen Historischen Museums, Berlin.
Dr. David Johst ist frei arbeitender Historiker in Halle.
Prof. Dr. Sybille Steinbacher ist Direktorin des Fritz Bauer Instituts.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de

Vortrag von Dr. Aliaksandr Dalhouski:
Zur Transformation des sowjetischen Gedenkortes bei Trostenez in einen gesamteuropäischen Erinnerungsort

Mittwoch, 13. Februar 2019, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main,
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1,
Casino-Gebäude, Raum 1.802
Der Ort der Massenvernichtung Malyj Trostenez in Weißrussland, der schon zu Zeiten der Sowjetunion zum Gedenkort wurde, soll gegenwärtig in einen gesamteuropäischen Erinnerungsort umgewandelt werden. Der Vortrag schildert die mit dieser Entwicklung verbundenen Schwierigkeiten und beleuchtet an diesem Beispiel die Probleme der Historisierung sowie die Besonderheiten der sowjetischen Wahrnehmung und Gestaltung von Orten des Gedenkens an die Massenvernichtung. Er basiert auf den im Rahmen der Vorarbeiten zur Ausstellung »Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung« erzielten Forschungsergebnissen und behandelt unter anderem folgende Fragen: Wie geriet die größte Vernichtungsstätte in der Region in Vergessenheit? Wie kam es in der Sowjetzeit dazu, dass die nach Trostenez deportierten und dort ermordeten mitteleuropäischen Juden in der offiziellen Erinnerungskultur als friedliche Sowjetbürger dargestellt wurden?

Dr. Aliaksandr Dalhouski
ist Historiker, verantwortlich für den Bereich Forschungsarbeit in der Geschichtswerkstatt Minsk.

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An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
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Öffentliche Führung:
Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Samstag, 16. Februar 2019, 15:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon
Zugang zum Pavillon über die Fürstenberger Straße und den Fritz-Neumark-Weg (Universitätsparkplatz hinter der Schranke)
Die Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Sie ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Guide: Thomas Siurkus

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz. Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des KZ Buna/Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

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An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
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Zur rechten Zeit: Wider die Rückkehr des Nationalismus
Buchvorstellung mit Prof. Dr. Norbert Frei, Dr. Christina Morina, Dr. Franka Maubach und Dr. Maik Tändler (alle Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Montag, 25. Februar 2019, 19:30 Uhr
Deutsche Nationalbibliothek
Adickesallee 1
60322 Frankfurt am Main
Die Sehnsucht nach einer »konservativen Revolution« zieht sich durch die gesamte deutsche Nachkriegsgeschichte. Immer wieder forderten Nationalkonservative und Rechtsradikale die liberale Demokratie heraus. Doch seit der »Flüchtlingskrise« hat sich die Sprengkraft ihrer Argumente enorm verstärkt: Viele Positionen von AfD, Pegida und der Neuen Rechten sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen und das Verlangen nach einer heilen Geschichte heizt die Stimmung weiter an. Sind das noch die Deutschen, die glaubten, ihre Vergangenheit mustergültig »bewältigt« zu haben? Präzise führen die Autoren vor Augen, was derzeit auf dem Spiel steht – und wie es dazu gekommen ist.

Norbert Frei, Christina Morina, Franka Maubach, Maik Tändler
Zur rechten Zeit. Wider die Rückkehr des Nationalismus
Berlin: Ullstein, 2019, Hardcover, 256 S., € 16,00
ISBN-13 9783550200151 (erscheint am 22. Februar 2019)

Eine gemeinsame Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts und des Exzellenzclusters »Die Herausbildung normativer Ordnungen« an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Ullstein Buchverlage, der Karl-Marx-Buchhandlung und der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.
Anmeldung erbeten unter: www.dnb.de/veranstaltungfrankfurt

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Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
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Letzte Änderung: 21. Juni 2011

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